Ruder-Bundesliga DRC-Männer: "TK-Achter Dresden"

 

22.08.2017 - Nachbericht zur Ruder-Bundesliga - 4. Station - Leipzig "Elsterflutbett"

Flutlicht-Spektakel in Leipzig

Am Samstag, dem 19. August gastierte die Ruder-Bundesliga in der Elsterflutbett-Arena in Leipzig. Mit am Start war der TK-Achter Dresden, der sich an diesem Tag mit dem 12. Platz zufrieden geben musste.

Die Dresdner Mannschaft, verstärkt durch Lukas Nitzsche, Falco Kapell sowie der neuen Steuerfrau Anna-Lena Gerlach, freute sich darauf, zeigen zu können, was sie über die Sommerpause erarbeitet hatten.
Im Zeitlauf, der dieses Mal erst 13 Uhr startete, war der Gegner der Tabellenführer der 2. Bundesliga, das "Team Black" des Melitta-Achter Minden. Leider konnte auch der Windschatten des Tabellenführers nicht verhindern, dass das Team um Schlagmann Alexander Herms nur den 12. Platz im Zeitfahren erreichte.

Gegner im Achtelfinale war der Zeitfahrschnellste, der SECUINFRA Achter Rüdersdorf-Pirna. In diesem ostdeutschen Duell klemmte sich das Dresdner Boot an das gegnerische Boot und lieferte eine deutlich bessere Leistung als im ersten Lauf ab, kam jedoch letztlich nur als Zweite ins Ziel.

Direkt im Anschluss wurden die Viertelfinals ausgefahren. Zu schlagen galt es dieses Mal die Rhein-Ruhr-Sprinter. Nach 350 Meter war es jedoch das Boot aus Duisburg, das den Sieg klarmachte.

Um sich die Möglichkeit einer einstelligen Platzierung offen zu halten, musste ein Sieg gegen die Männer aus Lübeck im Halbfinale her. Beide Mannschaften gaben vom Start an alles und über weite Strecken lagen beide Boote Bugball an Bugball. Mit einem starken Endspurt gelang es den Lübeckern jedoch, sich vor die Dresdner zu setzen und somit kam es im Rennen um die Plätze 11 und 12 zur Revanche gegen den Gegner aus dem Viertelfinale, den Rhein-Ruhr-Sprinter.

Die Dresdner präsentierten sich dieses Mal deutlich stärker. Gerade auf der zweiten Streckenhälfte packten die Dresdner nochmal den Turbo aus, wie Kommentator Jan Czichy im Livestream beschrieb. Am Ende fehlte den Männern um Steuerfrau Anna-Lena Gerlach jedoch eine knappe Luftkastenlänge zum Sieg, sodass es dieses Mal nur für einen 12. Platz reichte.

Nun gilt es also, die verbleibenden vier Wochen bis zum Liga-Finale am 16. September 2017 in Berlin zu nutzen, um dann noch einmal voll angreifen zu können.

Die Mannschaft bedankt sich bei den rund 20.000 Zuschauern, die für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben. Ein herzlicher Dank auch an die Organisatoren, an unsere mitgereisten Fans, den Dresdner Ruder-Club 1902 e.V. und unseren Kooperationspartner für die Unterstützung.

In Leipzig für den TK-Achter Dresden am Start waren: Oskar Winkler, Justus Böttcher, Lukas Geier, Anton Krause, Dominik Nuss, Falco Kapell, Alexander Herms, Lukas Nitzsche und Sören Mannack und Steuerfrau Anna-Lena Gerlach.

Bericht: Anton Krause/Sören Mannack

Bild: Pischke/Ruder-Bundesliga

 

16.08.2017 - Vorbericht zur Ruder-Bundesliga - 4. Station - Leipzig "Elsterflutbett"

Auf geht's zum sächsischen Heimspiel

Am kommenden Samstag, den 19. August 2017, macht die Ruder-Bundesliga zur vierten Station der Saison Halt am Elsterflutbett in Leipzig. In der 2. Ruder-Bundesliga der Männer ist dabei der TK-Achter Dresden am Start.

Nach langer Sommerpause ist die Vorfreude groß auf einen weiteren Renntag der Ruder-Bundesliga. Verstärkt durch RBL-Routinier Falco Kapell, Lukas Nitzsche und der neuen Steuerfrau Anna-Lena Gerlach ist die Mannschaft gespannt auf den "PLANAT-Renntag" im Rahmen des 17. Leipziger Wasserfestes, das sicher für eine große Zuschauerzahl und eine tolle Atmosphäre entlang der 350 m langen Sprintstrecke sorgen wird.

Los geht es für die Recken aus der sächsischen Hauptstadt um 13.15 Uhr im Timetrial gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga, Melitta-Achter Minden "Team Black". Der späte Start des Renntages hat zur Folge, dass die Finals bei Flutlichtbedingungen zwischen 20.30 Uhr und 20.55 Uhr stattfinden werden, bevor gegen 22.30 Uhr der Renntag mit einem Feuerwerk abgeschlossen wird!

Trotz des verkleinerten Kaders, bedingt durch den "Dresden Rowing Cup" am selben Wochenende, wollen die Männer aus dem Bootshaus Cotta mit der neuen Steuerfrau Anna-Lena Gerlach vor heimischem Publikum Alles geben, um die Entwicklung der Mannschaft über die Saison fortzuführen, gute Rennen zu fahren und weitere Punkte zu sammeln.

In "August der Starke" werden am Samstag sitzen: Oskar Winkler, Justus Böttcher, Lukas Geier, Raffael Bischoff, Anton Krause, Dominik Nuss, Falco Kapell, Alexander Herms, Lukas Nitzsche und Sören Mannack.

Sie bedanken sich bei ihren Unterstützern, Sponsoren und Daumendrückern und freuen sich auf den Support am Elsterflutbett!

Bericht: Alexander Herms

Bild: Pischke/Ruder-Bundesliga

 

11.07.2017 - Nachbericht zur Ruder-Bundesliga - 3. Station - Münster "Aasee"

Rote Laterne erneut abgewehrt!

Der TK-Achter Dresden kam im Wohnzimmer der RBL auf dem Münsteraner Aasee nicht über den 11. Platz hinaus.

Am vergangenen Wochenende machten sich 9 Männer mit ihrer Steuerfrau auf den langen Weg zur Ruder-Bundesliga nach Münster! Mit dabei waren erstmals Justus Böttcher, Abdulrahman Al Jumaili und, in neuer Funktion als Schlagmann, Moritz Böse.

Der Tag startet für das Team um Kapitän Sebastian Altenkirch mit einer Hallo-wach?-Runde auf dem idyllischen Aasee, bevor mit dem Zeitlauf gegen die Crew aus Hannover der „Sparda-Bank-Renntag“ begann. Gut geschoben startete „August der Starke“ auf die 350m und kam letztlich hinter Hannover mit der 11. schnellsten Zeit ins Ziel.

Damit kam es im Achtelfinale zum „Sachsen“-Derby gegen die Sportfreunde aus SECUINFRA Achter Rüdersdorf -Pirna , die die zweitbeste Zeit errudert hatten. Nach Umstellung der Taktik griff der TK-Achter voll an und startete mit erhöhter Schlagzahl auf die zweite Strecke. Hier musste sich die Crew erwartungsgemäß dem Gegner geschlagen geben, aber konnte daraus die richtigen Schlüsse für die nächsten Rennen ziehen!

Nach dem Lauf wurde der 9. Mann eingewechselt und eine gebrochene 5. Strebe mit einem „Bush-Fix“ repariert.

Im Viertelfinale hieß der Gegner Salzland-Achter Bernburg. Gegen die bekanntlich PS-starken Männer aus Sachsen-Anhalt konzentrierte sich die Mannschaft auf gemeinsame dynamische Arbeit und auf eine Steigerung der Frequenz auch auf der zweiten Streckenhälfte. Das Boot sollte unbeschadet diesen Rennblock überstehen und so konnten die Dresdner nur nach den Bernburgern ihren Bug über die Ziellinie schieben.

Um die Möglichkeit einer einstelligen Platzierung offen zu halten, musste im Halbfinale gegen die Newcomer aus Lübeck (Travesprinter Lübeck) ein Sieg her. Das Team arbeitete über die Strecke konsequent und konnte sich auf der zweiten Streckenhälfte an Lübeck heranarbeiten. Mit einem Luftkasten rettete sich das Team von der Trave in dem knappsten Rennen des TK-Achter den Sieg.

Somit blieb der Crew um Schlagmann Moritz Böse im Finale die Aufgabe, die rote Laterne abzuwehren und den Achter von der Allemannia aus Hamburg zu schlagen. Unzufrieden über den Ausgang der Rennen gegen die Männer aus Dresden an den letzten Renntagen, konnten das Team vom Bootshaus Cotta vor dem Start hören, dass auch die Allemannen siegeshungrig in das letzte Rennen des Tages gingen. Doch für die Dresdner Steuerfrau Maxi, die das Team nach diesem Renntag für diese Saison verlässt, waren die Männer aus Elbflorenz heiß, sich bei ihr mit einem Sieg im letzten Rennen zu bedanken! Angestachelt ging es vom Start weg und sie konnten sich durch lange Schläge Stück für Stück nach vorne schieben.

Das Abschiedsgeschenk war gelungen! Mit Platz 11 ging es nach einem lustigen Abend im Skaters-Palace Münster am Sonntag wieder nach Dresden. Bis Leipzig wird das Team weiter trainieren, die neuen Crew-Mitglieder integrieren und in Leipzig neu angreifen. Das ist Teil der diesjährigen Mission „Comeback“: Lust auf die RBL bei den neuen Sportlern wecken, Erfahrungen sammeln bzw. weitergeben und ein Team für die Zukunft aufbauen!

Ein großer Dank gilt an den Dresdner Ruder-Club 1902 e.V., an die Sponsoren und Kooperationspartner! Außerdem möchte sich der TK-Achter für die unkomplizierte Hilfe bei den Sportsfreunden vom Wurzen-Achter bedanken: Das ist Sportsgeist!

Bericht und Bild: Alexander Herms

 

06.07.2017 - Vorbericht zur Ruder-Bundesliga - 3. Station - Münster "Aasee"

TK-Achter mit neuen Gesichtern und viel Motivation zum Renntag in die Aasee-Arena nach Münster

Dresdens Flaggschiff sticht dieses Wochenende wieder in See und will in der 2. Ruder-Bundesliga für Aufsehen sorgen.

Nachdem die ersten beiden Renntage in Frankfurt/Main und Hamburg noch etwas durchwachsen waren und die Mannschaft des TK-Achters eher mit der Rhythmusfindung zu kämpfen hatte, ist nach den letzten Trainingseinheiten auf der heimischen Elbe die Motivation groß, die Ergebnisse deutlich zu steigern.

Die neue Form wird durch das positive Ergebnis vom „Vienna Night Row“, wo ein Teil der Mannschaft im Mixed-Achter einen nicht erwarteten zweiten Platz erruderte, bestätigt. Neuen Wind gibt es zudem auch durch die neu zum Team stoßenden Leistungssportler Moritz Böse und Justus Böttcher sowie dem international erfahrenen, ehemaligen irakischen Juniorennationalruderer Abdulrahman Al Jumaili. Außerdem wird es ein Wiedersehen mit einem „alten Hasen“ im RBL-Zirkus geben. Falco Kapell hat es wieder in den Fingern gejuckt und er will das Team mit seiner Erfahrung tatkräftig unterstützen.

„Wir wollen die Leistungen und das Gefühl aus den Trainingseinheiten mit auf die 350m Strecke nehmen und den Achter fliegen lassen. Eine einstellige Tagesplatzierung sehe ich durchaus als ein realistisches Ziel an und wir werden alles dafür geben dies auch zu erreichen.“, formulierte Teamkapitän Sebastian Altenkirch das Ziel für dieses Rennwochenende. „Darüber hinaus wollen wir wieder Spaß haben und die Entwicklung der noch jungen Mannschaft voranbringen.“ kommentierte Vizekapitän Alexander Herms.

Die Spannung steigt und die Mannschaft des TK-Achters ist heiß auf den Renntag und die anschließende After-Row-Party.

Im Flaggschiff „August der Starke“ ziehen dieses Wochenende an den Riemen: Bastian Brandau, Dominik Nuss, Abdulrahman Al Jumaili, Oskar Winkler, Florian John, Justus Böttcher, Bent Burgdorf, Alexander Herms, Sebastian Altenkirch, Falco Kapell, Moritz Böse und Steuerfrau Maxi Baumgart hält die Steuerseile und die Männer fest im Griff.

Bericht: Sebastian Altenkirch

Bild: Pischke/Ruder-Bundesliga

 

20.06.2017 - Nachbericht zur Ruder-Bundesliga - 2. Station - Hamburg "Alster"

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Die Männer vom TK-Achter erkämpften am vergangenen Wochenende beim 2. Renntag der 2. Ruder-Bundesliga einen 10. Platz auf den 350m des „Hamburger Henley“.

Mit einem Kader von 10 Mann machte sich die Crew aus Elbflorenz auf den Weg in den hohen Norden!

Nachdem die Wochen seit Frankfurt fleißig zum trainieren genutzt wurden und auf der Regatta in Bad Lobenstein Rennerfahrung gesammelt worden war, waren alle gespannt, wo sich der TK- Achter im Time-Trial einsortieren würde.

Der Gegner war dort der Salzland-Achter aus Bernburg, der sich in Frankfurt an der Spitze (4. Platz) der 2. Liga positioniert hatte. Der Dresdner Achter konnte erstaunlich gut mithalten, musste sich aber am Ende mit einer knappen halben Länge geschlagen geben, was der 11. schnellsten Zeit entsprach.

Aufgrund der Platzierung ging es danach gegen den Zeitfahr-Zweiten aus Witten. Den späteren Tagessieger konnten die Dresdner nicht bezwingen, sodass es im kurz danach ausgefahrenen Viertelfinale gegen den Rhein-Ruhr Achter ging. Leider musste sich auch hier das Dresdner Boot knapp geschlagen geben. Jedoch fand das Team um Schlagmann Florian John immer besser in Tritt.

Nach der Mittagspause folgte dann das Halbfinale, zu schlagen galt es dieses Mal den Achter der Allemannia Hamburg, dem Gegner des Finales aus Frankfurt. Mit einem guten Start konnten sich die Dresdner trotz Steuerproblemen nach vorne setzen, doch die Hamburger ließen nicht locker, sodass es bis zum Ziel spannend blieb. Am Ende überquerte die Bugspitze von "August der Starke" zuerst die Ziellinie. Damit war das Minimalziel des Teams um Steuerfrau Lilly Ann Schilling bereits erreicht: eine bessere Platzierung als in Frankfurt (11).

Die Männer aus dem Bootshaus in Dresden-Cotta nahmen im Finale dann den Kampf um eine einstellige Platzierung auf. Gegen das Boot aus Lübeck bündelte die Mannschaft nochmals alle Kräfte, aber musste sich im Ziel geschlagen geben.

Somit heißt es nun weiter hart zu arbeiten, um den Trend beizubehalten und in Münster erneut anzugreifen.

Das Team bedankt sich herzlich beim Dresdner Ruder-Club 1902 e.V. und allen Sponsoren für die Unterstützung und bei unseren Fans vor Ort für das Anfeuern!

In Hamburg am Start waren Steuerfrau Lilly Ann Schilling, Sören Mannack, Anton Krause, Oskar Winkler, Bent Burgdorf, Dominik Nuss, Alexander Herms, Raffael Bischoff und Schlagmann Florian John.

Bericht: Anton Krause/Alexander Herms

Bild: Sören Mannack